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1

Dienstag, 21. Juli 2009, 15:10

Der Valve CEO Gabe Newell sagte in einem Interview folgendes:

Zitat

Original von Gabe Newell
Eines der Dinge an denen ich momentan super interessiert bin, ist, wie man die Finanzierung durch die Community durchführen könnte. Momentan haben wir eine Situation mit riesigen Budgets von 10 bis 30 Millionen US-Dollars und dieses Geld braucht man von Anfang an eines Projekts. Damit ist ein großes Risiko verbunden und die Entscheidungen fallen deshalb extrem konservativ aus.

Ich finde, es wäre viel besser, wenn die Community die Spiele finanzieren könnte. Anders gesagt: "Hey, ich finde diese Idee richtig gut, die ihr habt. Ich möchte ein Investor sein und später nicht nur einen Gewinn damit machen, sondern auch ein Spiel bekommen, das ich richtig gut finde."

Damit könnte die Finanzierung weg von großen Publishern und Banken hin zu den Fans gehen.


Also ich finde die Idee sehr gut. Die Community würde sich ihre Games de facto selber gestalten. Das würde das Ende von geldgeilen Publishern wie EA oder ZuxxeZ bedeuten. Besonders diese beiden publisher haben es imho verdient, pleite zu gehen. Als Westwood noch C&C entwickelte und TopWare die EARTH Serie, waren die Spiele EPIC, um es mit einem Wort zu beschreiben. Mit diesen Publishern jedoch wurden diese genialen Spiele in reine Kommerzprodukte "verwandelt", die den guten Namen EARTH und C&C nicht mal ansatzweise verdienen. Wenn Valve das tatsächlich so handhaben wird, dann ziehen andere Spieleschmieden hoffentlich nach und dies bedeutet den Untergang der raffgierigen Publisher.

2

Dienstag, 21. Juli 2009, 15:14

Ja das hätte was.
Dann könnte jeder Spiele "finden" die ihm gefallen.
Aber leider wohl nur die, die auch das Geld dazu haben.
Denn versuch mal ein Spiel mit zu finanzieren, wenn du
z.b. in der Ausbildung bist oder Schüler oder so...

Also wieder etwas, wozu man Geld braucht.

Aber ansich finde ich die Idee toll.


~ Du hast mich zum Teufel gejagt und er empfing mich mit offenen Armen. ~

3

Dienstag, 21. Juli 2009, 15:17

Naja, überleg mal, wieviele Fans zB Half Life hat... Millionen von Menschen kennen und lieben die HL Serie (so auch ich). Wenn jeder nur einen Euro "spenden" würde, dann wäre im Nu ein Budget für ein hammermäßiges Spiel zusammen.

4

Dienstag, 21. Juli 2009, 15:28

Aber stell dir vor 1 millionen menschen spenden etwas...
Jeder hat Wünsche zu dem Spiel.
Das ist doch unmöglich umzusetzen.


~ Du hast mich zum Teufel gejagt und er empfing mich mit offenen Armen. ~

5

Dienstag, 21. Juli 2009, 15:32

Das war ja nur ein Gedankenspiel meinerseits. Ob und wie Mr. Newell das macht, weiß ich nicht.

6

Dienstag, 21. Juli 2009, 17:03

Bei bekannten Spielen wäre das durchaus ein Vorteil. Aber was is z.b. bei Spielen wie Fable? Kann man auch solche Spiele, die keiner kennt weil es sie noch nicht gibt, aber von Peter Molyneux entwickelt werden, Geld bekommen? Und was ist mit gänzlich unbekannten Entwicklern? Ich denke das ganze hat extreme Vorteile, aber auch extreme Nachteile.
Ich sehe für Titel die komplett neu entwickelt werden, dabei keine Möglichkeit an Geld heran zu kommen. Dafür werden aber die großen Spielereihen (MGS, Tomb Raider, C&C, .....) jede menge Geld in den Arsch geschoben bekommen.
Hinzu stellt sich für mich die Frage ob wirklich gewährleistet ist, dass mein Geld auch in das Spiel einfließt, oder auf dem Konto irgendeines entwicklers landet der sich anschließend auf die Faule Haut legt.
Halte dir jeden Tag 30 Minuten für deine Sorgen frei und in dieser Zeit mache ein nickerchen.



Mitglied im Club der toten User

7

Dienstag, 21. Juli 2009, 17:07

Da sagst du auch noch wahre Dinge :D
Ist halt ne Sache die man testen müsste.


~ Du hast mich zum Teufel gejagt und er empfing mich mit offenen Armen. ~

8

Mittwoch, 22. Juli 2009, 16:44

Find ich gar nich schlecht die Idee, so wie ich das verstanden hab, kann man ja keine eigenen Wünsche bringen sondern die Entwickler sagen z.B. wir würden gern noch nen Multiplayer-Modus einbaun, haben aber keine Kohle mehr, wenn ihr das bezahlt dann machen wir den noch rein...
von daher würde das schon funktionieren, wenn wirklich Leute bereit sind da Kohle reinzustecken


One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.

9

Montag, 12. Oktober 2009, 11:01

Ob sich das Konzept bei "kleineren Entwicklerstudios" nur lohnen würde? Kleinere Studios müssten immerhin erst mal für Aufmerksamkeit sorgen, Werbung a'la "Wir wollen etwas entwickeln, bitte gebt uns Geld" machen. Diese Werbung wäre aber mit Kosten verbunden, die proportional zu dem gewünschten Betrag des Studios stehen würden. Je mehr Geld es haben will, desto mehr Aufmerksamkeit muss es auf sich ziehen, und desto höhere Kosten kommen auf es zu.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Idee ist gut, aber je nachdem kann der Schuss auch mal gewaltig nach hinten losgehen, je nach Studio..