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Skupina [RPG]

21

Samstag, 16. März 2013, 22:29

Ihr wisst schon, dass der Wald auf der anderen Insel ist? xD
Aber wir können ja einfach sagen,
er hat sich das kleine Boot geschnappt
und ist rüber zur anderen Insel.. =P


* * *

Während Lyrah sich die Regelschriften ansah
wurde es im Raum deutlich unruhig. Sie hörte Satzfetzen,
die von Wächtern, Aufstand, Abgehauen verlauteten.
Dann eilten einige der Jüngeren zum Fenster im Flur
vor dem Aufenthaltsraum. Scheinbar war unten irgendwas
passiert, denn Janette und Nima kamen den Gang entlang
und winkten alle Patienten wieder in den Raum zurück.
"Es gibt nichts zu sehen meine Lieben!" Nima winkte
sie hinein während Janette schnell die Fenster schloss,
ehe die Stimmen von unten her verständlich waren.
Lyrah warf Luke einen fragenden Blick zu,
der sich wie viele Andere auch an die Fenster begeben hatte.
"Was ist los? Hast du was gesehen?"

* * *


~ Du hast mich zum Teufel gejagt und er empfing mich mit offenen Armen. ~

22

Sonntag, 17. März 2013, 02:14

* * *

Luke drehte sich vom Fenster weg um Lyrah ansehen zu können.
"Leider nein es ist einfach zu dunkel draußen man konnte nur einen oder zwei Wächter sehen"
Lyrah stoß ein unbefriedigtes Stönen aus und Luke zuckte entschhuldigent mit den Schulter.

Es dauerte garnicht lange, dann kehrte wieder Ruhe in den Aufenthalsraum.
Alle Anwesenden hatten sich mit Jemanden zusammen gesetzt und spekulierten und bildeten grandiose Fatasien
über den Vorfall.

Plötzlich ertöne ein Gong im Aufenthalsraum der Lyrah und Luke zusammen zucken ließ.
pünktlich zum Gong um "21:30" betrat Nima die Haushaltshilfe den Raum
"alle Patzienten, die ihre Medikamente noch NICHT abgehohlt haben, mögen dieses bitte nun tun"
Anschließend verwies sie nocheinmal die die Nachtruhe die in einer halben Stunde in Kraft tritt.
Eine Handvoll Pazienten die im Aufenthalsraum waren, standen auf und verließen mit Nima den Raum.

"Hätten wir uns auch welchse abhohlen müssen?"
Wante sich Luke an Lyrah. Diese wusste aber auf die Frage auch keine Antwort und zuckte ledeglich mit den Schultern.
Doch die Antwort auf die Frage erhielten sie von einem Älteren Patienten der mit einem anderem älterem Herrn am Nachbartisch saß.
Seine Dunkle Stimme war etwas basslastig und brummig.
"Medikamente bekommt ihr erst nach der ersten Einstufung aber wenn ich das richtig mitbekommen habe, seit ihr heute den ersten Tag hier dann wird diese wohl erst
Morgen stattfinden."

Luke und Lyrah bedankten sich bei dem Herrn für die erleichternde Antwort und versuchten ein Gesprächsthema zu finden.
Da beide nicht auf die Idee kommen sich etwas Persönliches zu fragen, finden sie an Gespräche von anderen zu belauschen und
sich über diese zu Amüsieren.

Wieder ein Gong, dieser signalisierte das es "22:00 Uhr" Sei und somit die Nachtruhe in Kraft tritt.
Die ersten Pazienten, standen auf und verließen den Raum.
Nur noch eine Handvoll Menschen darunter Lyrah und Luke saßen im Raum.
Doch dieses sollte auch nicht von langer dauer sein, denn um "22:05" trat Janett in den Raum und erklärte in einem Patzigen Ton
das die Pazienten die Regeln kennen würde und diese einzuhalten haben.
Um nicht gegen die Regeln zu verstoßen, standen nun alle auf und verließen geschlossen den Raum.

"Ich glaube ich beeile mich lieber"
sagte Lyrah an Luke gewant hob zum Abschied noch schnell die Hand und lief den Gang in Richtung ihres Zimmers davon.
Auch wenn Luke wusste das sie es nicht mehr sehen konnte, hob er ebenfalls die Hand und ging zu seinem Zimmer das etwas dichter am Aufenthalsraum lag als das von Lyrah.

Er erreichte in wenigen schritten seine Zimmertür öffnete sie und verschloss sogleich die Tür hintersich.
"dies ist also auf unbestimmte Zeit mein Zuhause"

* * *
~NeVer Ending Story~


~ Semper Fi ~

23

Sonntag, 17. März 2013, 20:38

Dr. Engel

* * *

"Du bist ein Engel"

Der Chefpsychologe des Asylums legte den Brief seines ehemaligen Schützlings schmunzelnd beiseite.
Es war Nacht, Engels nackte Füße hingen im angenehm frischen Wasser das leise klatschend gegen den
Rumpf ihres Hausbootes schlug.
Ramires, so der Name des Jungen, schien sich tatsächlich wieder in ein normales Leben integriert zu haben.
Trotz aller Bedenken von Seiten der Asylum-Leitung, die ihn bisher in Einzelhaft hielt.

Bis Engel kam.

Er bleibt besser so stabil wie er jetzt ist
Engel war klar was sie sich verpflichtet hatte zu tun falls er es nicht schaffen würde. Eine Gefahr für die
Allgemeinheit, so hatte ihr Vorgesetzter von dem jugendlichen Ramires gesprochen...

Engel blickte rüber zum Waffenschrank.
Letzte Option ließ der Zettel daran verlauten. Ein Statement, vielleicht auch eine Erinnerung an sich selbst.

Der Abend war klar und Engel konnte vom Boot aus die Lichter des Asylums sehen. Heute hatte sie Urlaub, aber
schon in aller früh würde sie sich wieder an die Arbeit mit den Neuankömmlingen machen. Leichte, harmlose Fälle
von Verwirrung oder Geisteskrankheit... sie erwartete keine sonderlich problematischen Fälle darunter.
Nur Menschen die etwas Liebe brauchten, viel mehr war oft gar nicht nötig.
Vor allem keine Elektrotherapie, wie bei Ramires...

Sie zog die Beine aus dem Wasser und rollte sich selbstzufrieden grinsend in dem Klappstuhl an Deck ihres Bootes zusammen wie eine Katze.
Der Anzug den sie weiterhin trug war ohnehin völlig verknittert, so dass sie die Nacht wohl direkt hier verbringen würde.

* * *

24

Sonntag, 17. März 2013, 22:40

* * *

Lyrah, die zu allererst ihre Waschsachen genommen hatte
und ins Bad geeilt war um sich Bettfertig zu machen,
stellte beim zurück gehen fest, dass auch die Schlafkleidung
hier einheitlich war. Alle, denen sie auf Flur begegnet war,
trugen das selbe schlichte, weiße Nachthemd wie sie selbst.

Sie faltete ihre Uniform, hängte sie über die Stuhllehne
und losch das Licht. Im Dunkeln tastete sie sich zu ihrem Bett vor,
kroch unter die Decke und bettete ihren Kopf auf dem Kissen.
Die Bezüge waren kühl und alles andere als kuschelig,
sie erinnerten sie an die Bezüge in unpersönlichen Hotelzimmern.

Ab und zu hörte Lyrah Geräusche aus dem Flur, Schritte, Gemurmel
und das Türenschließen der nahliegenden Zimmer.
Doch nicht nur dass, was sie hörte war neu, auch die Gerüche nach
Reinigungsmittel und den polierten Holzmöbeln waren ihr fremd.
Ruhelos drehte sie sich hin und her, zog ihre Beine an ihren Körper,
streckte sie wieder aus, rollte sich auf den Bauch und auf den Rücken.
So müde sie nach diesem Tag auch war, an Schlaf war nicht zu denken.
Lyrah dachte an ihr Zuhause, fragte sich, wie es ihrem Vater ging
und spürte einen kleinen Stich von Heimweh in der Brust.

Irgendwann kehrte Ruhe ein, die anderen Patienten schienen
schon zu schlafen, nur zur vollen Stunde erklangen regelmäßige Schritte,
die näher kamen und sich wieder entfernten. 'Die Nachtwache?'
Ihr Blick fiel immer wieder auf die Uhr und es kam ihr vor, als würde
die Zeit nicht vergehen. Als ihr endlich die Augen schwer wurden
und zufielen, zeigte die Uhr bereits nach 4 Uhr in der Frühe.

* * *


~ Du hast mich zum Teufel gejagt und er empfing mich mit offenen Armen. ~

25

Sonntag, 17. März 2013, 23:56

* * *

"Wir brauchen eine neue Blutprobe für das Labor" meine der Forscher als sie in eines der Untersuchungszimmer gegangen waren.
Viel gab es dort nicht, ein Fenster mit weißen Vorhängen, eine Stuhl mit Schreibtisch, einen Schrank und einen Untersuchungstisch für die Patienten.
Wie die anderen Zimmer aussahen wusste sie nicht vermutete aber ziemlich ähnlich.
Ashley setzte sich auf den Untersuchungstisch und zog ihre Jacke aus, nun trug sie nur noch ein schwarzes Tank-Top. Der Forscher war schon etwas älter, er schien so um die 40 Jahre alt zu sein und hatte einen vollen Bart, wirkte ansonsten aber noch ziemlich fit.

Ashley sah ihn heute erst zum zweiten Mal, das erste Aufeinandertreffen hatten sie letzte Woche wo Ashley zur Untersuchung mit in das Labor auf die andere Insel genommen wurde. Sie wusste nicht wie er hieß, was ihr aber auch relativ egal war, es gab nur einen netten Forscher es war der der ihr ab und zu die Daten über diese Welt zukommen ließ. Wo sie so darüber nachdachte wusste sie dessen Namen auch nicht. Bei der nächsten Gelegenheit würde sie ihn fragen.
Ashley spürte ein leichtes Piksen und kurz darauf war die Blutabnahme schon vorbei.

"Sehr gut" sagte der Forscher zufrieden und machte sich daran alles sauber zu machen und zu verstauen.
"Du kannst gehen" meinte er trocken und blickte zu dem Mädchen das sich ihre Jacke geschnappt hatte aber keine Anstalt machte sie anzuziehen.
"Ach ja bevor ich es vergesse dein Anzug lieg in deinem Zimmer bereit, trage ihn morgen den ganzen Tag".
Ashley ließ sich vom Tisch gleiten und öffnete die Tür als der Forscher sich räusperte.
"Ich hab gehört du trägst deine Uniform schon wieder nicht, wenn du nicht gerade den Anzug von uns bekommst halte dich bitte an die Kleiderordnung hier".
Ashley hatte seit er sie mitgeschleift hatte nicht ein Wort gesagt und hatte auch jetzt nicht wirklich Lust dem Mann irgendetwas zu entgegnen. Immer noch im Tank-Top ließ sie die Tür ins Schloss fallen und mit der Jacke unter dem Arm machte sie sich auf zu ihrem Zimmer. Zum joggen gehen war es mittlerweile zu spät "Aber ein bisschen trainieren will ich trotzdem" murmelte sie vor sich hin.

Eine halbe Stunde später lag sie keuchend auf dem Boden ihres kleinen Zimmers und lauschte den Schritten auf dem Gang. Langsam rappelte sie sich auf und mit einem Handtuch über der Schulter ging sie zu den Duschen. Ein paar Patienten die sie passierten schauten sie verwundert an, was wohl daran lag das sie immer noch schweißnass war.

Kurz wischte sie sich mit dem Handtuch über die Stirn und betrat die Duschen. Als das lauwarme Wasser ihren Körper berührte wusch es für kurze Zeit ihre Sorgen weg, auch die Blutabnahme vergaß sie für ein paar Sekunden. So blieb sie eine Weile stehen.

Die Stimme eines Wächter holte sie wieder in die Realität zurück "Wer auch immer hier noch duscht, ab aufs Zimmer!".
Ohne sich zu beeilen trocknete sie sich ab und begab sich wieder auf ihr Zimmer.
Mit dem Laptop legte Ashley sich ins Bett und lass eine Datei über einen weit entfernten Kontinent bis sie einschlief.

* * *

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Teac« (18. März 2013, 00:01)

26

Montag, 18. März 2013, 01:05

* * *

Lyrah wurde durch ein schroffes Rütteln
an der Schulter geweckt. Ihr Vater beugte sich über sie.
"Lyrah! Wach auf, sie sind da! Es ist Zeit für dich zu gehen."
Sie blickte sich um, Alles war wie immer, sie lag in ihrem Bett
und die Gardinen waren geschlossen. Sie wollte fragen,
wer gekommen war, doch ihr Mund war wie zugenäht.
Ihre Zunge fühlte sich schwer an, sie brachte einen Ton
über die Lippen. Sie stand auf, ging auf den Flur,
die Treppe hinunter und sah sie. Fremde Menschen
in weißen Kitteln die sich ihr zuwandten. "Hallo Lyrah, komm."
Einer der Menschen streckte ihr die Hand entgegen,
durch das Licht über ihr fielen die Schatten so, dass die
kein Gesicht erkennen konnte. "Komm mit uns."
Nun streckten auch die Anderen ihre Hände nach ihr aus.

Verunsichert wich sie zurück und stieß mit dem Rücken
gegen ihren Vater. "Sie nehmen dich mit. Du gehörst nicht
mehr hier her. Du bist verrückt." Er drehte ihr den Rücken zu
und ging einfach davon. Weg war er.
Nur die Fremden standen noch dort und schienen zu warten.
Panik kroch in Lyrah hoch. Ihr Herz pochte wie verrückt.
Da löste sich ein Junge aus dem Pult von Kittelträgern
und trat auf sie zu. "Lyrah," sprach er mit weicher Stimme,
"Lyrah, du musst aufwachen."

Kurz darauf fand Lyrah sich sitzend in dem Bett,
dass sie als das Klinikbett erkannte. 'Ein Traum...'
Sie rieb sich mit den Händen über die Augen.
'Es war nur ein verdammter Traum.'
Immernoch schnell atmend versuchte sie wieder
zu klaren Gedanken zu kommen. Sie huschte ins Bad,
wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser und kehrte dann
in das Bett zurück. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr,
dass es bereits halb Sechs war. Stöhnend ließ sie sich
auf ihr Kissen sinken und schlief kurz darauf wieder ein.


* * *


~ Du hast mich zum Teufel gejagt und er empfing mich mit offenen Armen. ~

27

Montag, 18. März 2013, 20:53

Dr. Engel

* * *

"Guten Morgen Herr Doktor Engel"
Kaito, einer der Wachmänner im Eingangsbereich, begrüßte Engel als sie eine halbe Stunde
früher als vorgesehen im Asylum erschien. Engel zog es vor Jedem selbst zu überlassen mit welchem
Geschlecht man sie ansprach, interessanterweise blieben die meisten Kollegen bei ihrem jeweils eigenen
Geschlecht.
So oder so lag die Person gleichermaßen richtig und falsch.


Kaito drückte Engel zwei Klemmbretter in die Hand. Steckbriefe der Neuankömmlinge, wie üblich, wenn
sie bei deren Ankunft gerade nicht im Asylum Dienst hatte.
"Ihr Perfum duftet sehr charmant wenn ich das bemerken darf"
Engel musste lachen und drückte den Wärter kurz.
"Wie drollig von ihnen Kaito. Ich trage gar kein Perfum, und außerdem haben sie mich gerade als Mann
angesprochen. Sie sind doch nicht etwa über Nacht schwul geworden mein Lieber? Falls sie mit mir darüber
sprechen wollen, meine Liege im Büro ist nach vier Uhr wieder frei...?"


Kaito musste nun auch schmunzeln und blieb mit leicht rotem Kopf zurück.

Lyrah und Luke
Das waren also die beiden Frischlinge!
Engel setzte sich in den Aufenthaltsraum und begann die beiden kurzen Steckbriefe eingehend zu studieren.
Noch war alles ruhig, es war gerade erst 7 Uhr. Nur die verrückte Nia, die immer tagsüber schlief und nachts
wachte, saß neben ihr und bemalte lachend den Tisch mit Stiften von denen sie wusste, dass sie nicht abzuwischen
waren.
Engel strich ihr über das schwarze Haar und schmunzelte. "Ich fand die Tische ganz leer sowieso langweillig"
"Schaust du mal Frau Doktorprofessor Engel... ich habe DICH gemalt! So richtig wie in echt, ganz ohne Titten!"
Engel seufzte kurz und hielt inne. Sie kannte Nias Lebenslauf und wusste nur allzu gut woher sie ihre Mundart hatte...
Du hast viel durchgemacht Kleine

Nach dem Frühstück der Patienten stand als erstes eine Sichtung, Engel bevorzugte den Ausdruck "Kennenlernen", von
dem entzückenden Mädchen Lyrah auf dem Tagesplan. Engel waren sofort ihre Haare und ihre Hautfarbe auf dem Foto
aufgefallen... Kann es sein dass sie...?

Ein neuer Wachmann, Ronku, führte die Kleine Lyrah schließlich ins gemütlich
eingerichtete Büro von Dr. Engel.

"Guten Morgen du kleiner Schatz. Mein Name ist Engel. Hast du gut geschlafen?"

* * *

28

Montag, 18. März 2013, 21:25

* * *
Nach dem Frühstück, zog sich Luke ersteinmal in sein Zimmer zurück und legte sich nocheinmal auf sein Bett.
Dort wurde es jedoch schnell langweilig und er entschloss sich in den ihm bekannten Aufenhaltsraum zu gehen.
Er verließ sein Zimmer, lies die Tür ins Schloss fallen und began sich zu deim Raum.

Der Flur war still und leer, keine Schritte keine Stimmen es war einfach still.
Luke öffnete die Tür und betrat den Aufenthalsraum doch dieser war auch leer.
Der Junge ließ sich auf einen der Stühle in ihm nieder und stützte deinen Kopf auf Hände.
"Wo haben sie Lyrah bloß hingebracht"
Luke dachte lange darüber nach, wo Lyrah jetzt wohl sein könnte.
Er kannte ja bissher bloß dieses Mädchen.

Mit dem Gefühl alleine in der Fremde zu sein, verließ Luke den Raum und ging in die Eingangshalle wo er auf Nima traf.
Diese Sah ihn entgeistert an.
"Was machst du denn hier? hast du denn keinen Unterricht?"
Luke sah sie an.
"Keiner hat mir gesagt wo ich hin muss ich bin total verwirrt"

Nima begann Luke zu beruhigen und ihn aufzuklären, dass es schon einmal dauern kann bis man in alle Sachen eingewiesen wirt.
Er soll sich erstmal in einem Zimmer aufhalten bis entweder jemand kommt der in abhohlt oder er etwas Unternehmen möchte.
Diesem Rat folgte Luke und begab sich wieder in sein Zimmer.

* * *
~NeVer Ending Story~


~ Semper Fi ~

29

Montag, 18. März 2013, 23:10

* * *

Mit dem Gesicht auf der Laptoptastatur liegend wachte Ashley um kurz nach 7 auf, sie hatte ein wenig gesabbert und schnell wischte sie es sich aus dem Gesicht.
Nachdem sie sich ihrem Nachthemd entledigt hatte zog sie frische Unterwäsche an und begutachtete sich in dem großen Spiegel der neben ihrem Schrank hing.
Die Figur war sportlich wie eh und je "Nur hier könnte es etwas mehr sein" seufzte sie und zog ihren BH zurecht.
Dann machte sie sich daran einen großen silbernen Koffer zu öffnen den die Forscher ihr gestern ins Zimmer gestellt hatten, er enthielt wie erwartet ihren T.I.M.E. Suit.

Ihr Gesicht hellte ein wenig auf als sie alles sauber und in gutem Zustand vorfand. Langsam zog sie ihn an und mit einem leisen zischen festigten sich die roten Panzerplatten und ein vertrautes Gefühl überkam das Mädchen. Sie ballte die die Hände zu Fäusten und boxte ein wenig in der Luft herum.
Alle Systeme schienen normal zu arbeiten zumindest die die sich selbst versorgen konnte und nicht schon ausgefallen waren.
Was die Forscher wohl diesmal testen wollten, bis jetzt schienen sie nicht besonders viele Informationen bekommen zu haben, sonst würde sie den Anzug nicht so oft wiederbekommen.

Sie machte ihr Bett und räumte den Laptop auf bevor sie das Zimmer verließ. 'Langsam muss ich mir mal Gedanken machen wie ich an eine Energiequelle für meinen Zeittransmitter kommen' dachte sie beim weg zum Frühstück.
'Er liegt drüben auf der anderen Insel im Labor, aber sie haben noch nicht verstanden wie er funktioniert' überlegte sie weiter. 'Ich muss den Anschluss modifizieren und ihn mit einem der starken Generatoren im Labor verbinden'.
Ohne die anderen Leute zu beachten ging sie durch die Reihen der Frühstückenden und holte sich ihr Essen ab. Zum Glück schien sie es zu vertragen den Ashley achtete nicht wirklich auf die Speisen da sie immer noch scharf nachdachte. "Wenn ich das nächste Mal drüben bin" sagte sie leise vor sich hin und nickte sich selbst zustimmend.

* * *

30

Montag, 18. März 2013, 23:24

* * *

Lyrah folgte der Geste des Doktors und setzte sich.
"Ja, danke." Lyrah wollte nicht gleich am ersten Tag
zugeben, dass sie immer wieder von schlimmen Albträumen
geplagt wurde und ihr schon wieder Jemand erschienen war,
von dem sie nicht wusste, ob diese Gestalt nun in den Traum
gehörte oder wohl eher ein Geist war.
"Ich würde gerne meinen Wochen plan bekommen."
Sie sah den Doktor vor ihr an, er hatte sehr weibliche Züge
aber seine Augen schienen Kraft zu versprühen.
Auch die Hände waren zwar männlich aber sehr schlank,
wie die Hände eines Klavierspielers.
Erwartungsvoll blickte sie Doktor Engel entgegen,
der ein paar Papiere aus den Schubladen eines Schreibtischen zog.

* * *


~ Du hast mich zum Teufel gejagt und er empfing mich mit offenen Armen. ~

31

Mittwoch, 20. März 2013, 23:52

* * *

Das Frühstück war schon längts vorbei doch Ashley saß immer noch an ihrem Tisch und überlegte. 'Wenn ich drüben bin und sie den Anzug untersuchen muss ich in den Generatorraum gelangen'.
'Doch brauche ich einen Schlüssel dafür und die Wache muss wegsehen, am besten wäre es wenn die Wache absichtlich wegsieht...'.
Ashley hatte hier schon 1-2 Wächter gesehen die anders waren als die meisten. So gut wie alle hatten diesen leeren Blick wenn sie mit Patienten in Kontakt traten, nach dem Motto ich mach hier nur meinen Job und jetzt geh in dein Zimmer.
'Aber wer wird mir glauben, hier wird man doch hingebracht wenn man irre ist und das mit dem Zeittransmittert könnte sich für viele schon irre anhören' überlegte sie weiter. Die beiden Neulinge die sie kennen gelernt hatte konnten ihr auch nicht helfen, aus welchem Grund würde man sie auch in das Labor schicken.

Mit dem Löffel vom Frühstück trommelte sie auf dem Tisch herum und kam zu einem Schluss, sie würde versuchen die Hilfe einer der jungen Wächter zu bekommen, am einfachsten war das bei der Überfahrt zur Insel wo sich das Labor befand. "Der hat bestimmt auch einen Schlüssel ..." murmelte Ashley....
"Wer hat einen Schlüssel?!" fragte Dr. Severin die auf einmal hinter Ashley stand.
"Ah!" das Mädchen zuckte zusammen.
"Willst du mir nicht sagen was das für ein Schlüssel ist?" hakte sie nach nun deutlich freundlicher.
'Das zieht bei mir nicht' dachte Ashley und schwieg, wie so oft.
"Du musst auch mal anfangen mit mir zu reden, sonst können wir dir nicht helfen" seufzte die Doktorin und ließ Ashley wieder allein.
Ihr war klar das Dr. Severin wusste das sie nicht wirklich verrückt war, sie steckte mit den Forschern aus dem Labor unter einer Decke, aber wer hier sonst noch davon wussten und wer nicht das fragte Ashley sich jeden Tag.

Zwei Wächter liefen an ihr vorbei, einer schaute sie schief an "Hey Ashley die Zukunft kommt auch nicht schneller wenn du hier rumsitzt und wartest".
"Hey verarsch die Patienten nicht!" sagte der andere doch lachte der erste nur und ging weiter.
Ashley warf ihm einen bösen Blick zu, konzentrierte sich dann aber wieder auf andere Dinge wie ihr Besteck aufzuräumen. Als das vollbracht war stand sie etwas verloren im Speisesaal "Wo muss ich jetzt nochmal hin?" sagte sie etwas verwirrt und kratzte sich am Kopf.

* * *

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Teac« (21. März 2013, 00:06)

32

Donnerstag, 21. März 2013, 01:33

Als Lian aufwachte, war die Sonne schon lange aufgegangen.
Die Gräser wiegten sich in der sachten Briese die wehte. Es war gutes Wetter, perfektes Wetter.
Nicht zu warm und nicht zu kalt. Mit einem zufriedenen Lächeln setzte Lian sich auf und schaute sich um.
Hinter den auf einer leicht hügeligen Landschaft tanzenden Gräsern sah er das Meer in der Vormittagssonne funkeln.
Die Insel, auf die sie ihn gebracht hatten, schien nicht sonderlich groß zu sein.
Er dachte daran, was er gestern getan hatte und überlegte, was jetzt zu tun war. Eigentlich musste er von dieser gesamten Inselgruppe verschwinden.
In einer der Städte wäre es ihm nicht sonderlich schwer gefallen jemanden zu finden, der ihn hier weg bringen würde,
aber er hatte sich schnappen lassen und ohne Boot war es ihm unmöglich von dieser scheinbar unbewohnten Insel herunterzukommen.
Die Unbewohntheit der Insel stellte ihn vor das nächste Problem: wo sollte er ein Boot herbekommen?
Während er so dachte, machte er sich auf den Weg Richtung Meer und sammelte, währenddessen ein paar Beeren auf,
die er an einigen Sträuchern fand. Es war nichts besonderes. Diese Beeren gab es überall auf allen Inseln in der Umgebung.
Lian hatte sie nie besonders gemocht, aber sie waren besser als nichts.
Auf seinem Weg kam er zu dem Schluss, dass seine Situation aussichtslos war.
Dass das Ausbrechen eine Dummheit gewesen war, hatte er zwar von Anfang an gewusst, aber er hatte es einfach tun wollen.
Und so entschied er sich dazu, das wunderbare Wetter am Strand zu genießen, bis sie kommen würden, um ihn zu holen.
Der Ausbruch war so dämlich gewesen, dass Lian anfangen musste zu lachen.
Mit einem breiten Grinsen ließ er sich in den Sand fallen und stopfte sich ein paar der zum Teil noch nicht ganz reifen Beeren in den Mund.

33

Donnerstag, 21. März 2013, 11:51

* * *

Aus dem Büro von Dr. Engel ausgetreten, machte Ronku sich auf die Suche nach dem entflohenen Jungen.
Dr. Severin war zwar der Meinung man solle in Teams nach ihm Suchen, Ronku machte sich dennoch allein
auf die Suche. Die anderen waren schon ne ganze Weile unterwegs also konnte er sich denen erstmal nicht
anschließen. Er beschloss erstmal die Richtung einzuschlagen die der Junge gestern genommen hat und sich
dann am Strand langzukämpfen falls er ein Boot auftreiben konnte. Eventuell könnte Ronku ihn dann auf dem
Meer sehen oder noch bevor er auf dem Meer war. Die Suche lief Reibungslos und war entsprechend langweilig
aber leider war sie auch Notwendig. Ronku war etwas verwirrt, die Insel ist nicht so groß aber er konnte
keinen der anderen Wächter sehen oder hören auch sonst war nichts zu hören, wie am Abend zuvor, absolute
Stille. 'Naja, was soll schon groß passieren, hier auf dieser kleinen unbewohnten Insel. Die einzigen Bewohner
sind irgendwelche Tiere aber ansonsten ist hier ja niemand.' Er erreichte ein paar Felder und schaute sich
dort um. Ein paar umgeknickte Halme, geplätteter Boden. 'Er war hier. Vermutlich hat er hinter diesen Feldern
Schutz vor dem Wind gesucht der hier Nachts herrscht. Aber wo könnte er lang gegangen sein? Halten wir
uns an den Plan. Auf zum Strand und dann um die Insel rumlaufen, vielleicht finde ich ihn dort.'
Also ging Ronku weiter in Richtung Strand. Auf dem Weg sah er Sträucher an denen Beeren sauber abgepflückt
wurden. Kein Tier würde das können, also muss der Junge auch hier vorbeigekommen sein. 'Der richtige Weg
oder einer der Trottel hat Hunger bekommen...' Wenig später war er dann endlich am Strand. Mit Blick ins
Insel Innere konnte er auch endlich einen der anderen sehen. Ein kleines Stück weiter den Strand entlang
konnte er den Jungen im Sand liegen sehen. Ronku entschloss sich die Waffe stecken zu lassen. Er wollte dem
Jungen keinen Grund geben wieder einen Fluchtversuch zu unternehmen. "Hey kleiner, willst du nicht
mitkommen? Hier draußen dürfte es auf dauer etwas einsam und kalt werden."

* * *

34

Donnerstag, 21. März 2013, 13:36

* * *

Dr. Engel strecke Lyrah ein paar der Papiere entgegen.
"Die kannst du im Laufe des Nachmittages mal bitte ausfüllen."
Er lächelte ihr freundlich entgegen. "Erst dann werde ich
mich nochmal richtig mit dir besprechen, ich möchte
dich schließlich kennen lernen.
" Lyrah nahm die Papiere
und warf einen flüchtigen Blick drauf. Viele Fragen,
einige zum ankreuzen, viel zum schreiben. Sie nickte.
"Dann kannst du fürs erste wieder gehen, solltest du
diesen neuen Jungen treffen Luke glaube ich war sein Name,
dann schick ihn bitte zu mir."
Wieder nickte Lyrah nur. Sie glaubte zu wissen,
welche Fragen auf diesen Papieren auf die warteten.
Schon einmal musste sie einen solchen Bogen ausfüllen,
es war kurz nachdem ihre Mutter im Feuer gestorben war.
Eine Psychologin der Feuerwehr hatte sich ihrer angenommen
und sie schließlich dank ihrer Antworten für verrückt erklärt.

Vor dem Büro lehnte sie sich erstmal an die Wand
und schloss für einen Monent die Augen.
'Warum?" Sie spürte ein leichtes brennen unter
ihren Lidern. 'Warum glaubt mir denn Niemand?'
Sie holte tief Luft und machte sich dann
auf den Weg in den Aufenthaltsraum, Hunger hatte sie keinen.
Es waren nur eine Hand voll Patienten im Raum,
die anderen, so war Lyrah sich sicher, hatten Unterricht
oder hingen in irgendwelchen Gesprächen fest.

Sie suchte sich einen freien Platz auf dem
einzigen Sofa im Raum und nahm sich den Bogen vor.
'Na dann wollen wir doch mal sehen, was die hier
Alles von mir wissen wollen
.'

* * *


~ Du hast mich zum Teufel gejagt und er empfing mich mit offenen Armen. ~

35

Freitag, 22. März 2013, 22:22

* * *
Luke lag immer noch total gelangweilt auf seinem Bett, als es langsam aber sicher lauter auf dem Flur wurde.
"ist jetzt Pause oder schon Unterrichtsschluss"
Die Neugierde wurde immer größer und Intensiver, bis er schließlich beschloss
sein Zimmer zu verlassen um nachzusehen.

Er öffnete die Tür, die immer noch Knarrte und begab sich auf den Flur.
Auf diesem waren inzwischen deutlich Gespräche und gelächter zu hören.
"Wirkt gleich ganz anders wenn man Menschen hört"
Langsam und ruhig ging er über den Flur in Richtung des ihm bekannten Aufenthalsraum.

Auf dem Weg zu diesem, konnte er durch eine öffene Tür in ein anderes Zimmer sehen und stellte fest,
dass alle Zimmer identisch eingerichtet waren und lediglich die Perönliche Verzierung des Zimmerbewohners es
von anderen Zimmern unterscheidet.

Luke erreichte die Tür des Aufenthalsraumes, öffnete sie und betrat ihn mit einem Grinsen.
Er betrat den Raum und wurde von den Personen die in ihm saßen beeugt.
"Guten Tag"
stammelte er leise herraus und bekam von allen seiten eine Begrüßung zurück.
Er ließ den BLick über den Raum schweifen und erblickte Lyrah auf einem Sofa sitzen.
Sofort macht er sich auf den Weg zu ihr, um mit einer ihm vertrauten Person zu sprechen.
"Hier steckst du..."

* * *
~NeVer Ending Story~


~ Semper Fi ~

36

Samstag, 23. März 2013, 01:41

* * *

Lyrah hob den Kopf, "Hallo Luke."
Sue deutete auf den Stapel an Zetteln vor ihr.
"Hast du auch so viel zum ausfüllen bekommen?"
Er schüttelte den Kopf und fragte, wozu der ganze
Papierkram gut sei. "Oh, den habe ich von Dr. Engel.
Ich glaube du solltest ihn auch mal aufsuchen.
"
Sie erklärte ihm, wie er das Büro finden würde
und beugte sich dann erneut über die Blätter.

Ganz normale Fragen, Alter, Herkunft, Familie.
Aber dann kamen persönliche Fragen. Ob man
einschlägige Erlebnisse gehabt hat, besondere Ereignisse,
unglaubwürdige Dinge... Lyrah ahnte worauf diese Fragen
hinauslaufen würden. Man würde sie nutzen,
um festzustellen, ob sie verrückt sei.

Lyrah legte die Zettel wieder aufeinander,
unbedacht würde sie sicherlich nicht aufschreiben,
dass sie von Geistern besucht worden war.
Die Leute hier sollten sich erstmal einen neutralen
Eindruck von ihr machen. Und sie sich von ihnen.

Ihr Blick wanderte durch den Aufenthaltsraum.
Inzwischen waren außer ihr nur noch 3 Leute anwesend.
Ein Mädchen, von dem Lyrah glaubte, sie wurde von den
Ärzten Nia gerufen, ein alter Herr, der Zeitung las
und ein Mädchen, schätzungsweise in ihrem Alter,
dass über einem großen Puzzle gebeugt war.
Lyrah entschied sich zu dem Tisch zu gehen,
auf dem die Teile verstreut lagen und mitzupuzzlen.
Alles war jetzt besser, als zu warten und nichts zu tun.
"Darf ich?" fragte sie das fremde Mädchen.
Dieses schaute kurz auf, musterte Lyrah und nickte stumm.
Die beiden lächelten sich schüchtern an und machten
sich dann schweigend über das Bild her, das langsam
eine Landschaft von Schnee und Eis zu bilden schien.

* * *


~ Du hast mich zum Teufel gejagt und er empfing mich mit offenen Armen. ~

37

Samstag, 23. März 2013, 15:31

Lian stand auf und grinste den Wachmann an, meinte: „Komme gerne mit!“, und bot diesem beim Vorbeigehen etwas von dem an,
was von den Beeren übrig geblieben war. Leicht tänzelnd ging er vor dem Wachmann Richtung des Gebäudes,
in das sie ihn hatten stecken wollen. Lian genoss den Wind in den Haaren und die Sonnenstrahlen auf seiner Haut.
Die Insel war eigentlich ziemlich schön. Ihr Bild wurde allerdings von der Tatsache getrübt, dass sie ein Gefängnis darstellte.
Vor allem für Leute, die die Regierung nicht auf den Straßen sehen wollte. Vielen wurde eingeredet, dass sie verrückt seien,
obwohl das nicht im geringsten der Fall war. Die Mächtigen hatten Angst vor denen,
die zu mehr Zugang hatten als die gewöhnlichen Menschen.
Lian wusste das und deswegen hatten sie ihn noch viel energischer hier her bekommen wollen und würden auch viel daran setzen ihn hier zu behalten.
Nach einer Weile fragte Lian den Wachmann: „Müsstest du mir nicht eigentlich Handschellen anlegen? Vorschriften und so?“
Darauf ihn zu siezen verzichtete er bewusst, was ihm schon einige male Scherereien beschert hatte, aber das war es ihm wert.
Der Wachmann musterte ihn mit einem Blick, den er nicht ganz einordnen konnte,
aber allem Anschein nach schien er, zumindest für einen Wachmann, ganz in Ordnung zu sein.

38

Sonntag, 24. März 2013, 23:46

* * *

Etwas verwirrt irrte Ashley durch das Gebäude "Mir sagt hier aber auch keiner was ich tun muss".
Nach dem sie kurz überlegt hatte ging sie in Richtung ihres Zimmers, vielleicht lag dort ein Plan oder etwas was ihr weiterhelfen würde. Man könnte meinen nach 4 Wochen Aufenthalt wäre schon ein wenig Routine in den Tagesablauf gekommen, aber irgendwie war bei Ashley genau das Gegenteil der Fall. Sie wurde von einer Untersuchung in die nächste geschubst und hatte auch erst 4 oder 5 mal Unterricht gehabt. Das Labor hatte sie bis jetzt 3 mal besucht.

In ihrem Zimmer angekommen schaute sie in ihrer Schreibtischschublade, fand dort aber nichts außer leere Blätter die man ihr zum malen gegeben hatte. Da sie das aber nicht interessierte hatte sie die Blätter bis jetzt noch nicht angerührt.
Doktor Severin meine wenn sie ihre Gedanken auf das Papier bringen würde könnte man ihr besser helfen. Ashley wurde einfach nicht schlau aus ihr und diese Person Doktor Engel war ihr sowieso ein Rätsel, Neulinge schienen immer einen Untersuchungstermin zu bekommen aber Ashley hatte bis jetzt nur mit Dr. Severin geredet.
Wobei sie weniger die war die geredet hatte, doch dafür war sie mittlerweile bekannt.
Wo sie so über die Frau Doktor nachdachte war sie wohl gerade die einzige Möglichkeit zu erfahren was sie tun sollte. So verließ Ashley wieder ihr Zimmer und machte sich auf die Suche.

* * *

39

Montag, 25. März 2013, 01:03

* * *

Luke hat den Raum verlassen und auf die Aussage von Lyrah sich auf dem weg zum Büro von dr. Engel gemacht.
'Ob man bloß die Zettel bekommt oder ob sie einen auch Fragen stellen?'

Er schlenderte langsam durch den Gang und hetzte sich keines Wegs.
Er erreichte die Treppe und blieb erstmal an der Kante der obersten Stufe stehen.
Grinste schelmisch und schaute schnell nach recht und links ehr sich auf dem Geländer
der Treppe nach unten gleiten ließ.

Das Aufprallen der Füße auf dem Boden, hallte in der Halle etwas nach, es war nicht laut aber durchaus hörbar.
Unten schaute er sich nocheinmal um und setzte den Weg in richtung des Büros fort.

Luke wollte gerade die Tür zu dem Gang der Büros öffnen, als sie sich öffnete und eine Gruppe von "Älteren" ihn entgegen kam.
sie gingen geschlossen in einer Gruppe und sahen etwa so aus wie eine Gruppe Soldaten, die einen Marsch machten.
Auch die Gleichheit der Kleidung verstärkte diesen Eindruck.
Doch als der letzte die Tür durchschritten hatte, löste sich die Traube in viele kleine Teile auf und alle gingen ihre Wege in der Halle.

Immernoch etwas verwunder, schaute Luke den Menschen noch kurz hinterher ehr er in den Gang mit den Büros ging.
"Jetzt nur noch das Richtige finden"
Er schlenderte an den Türen Vorbei und musterte sorgsam jedes Namensschild an den Türen, bis er die richige gefunden hat.

Ehr er klopfte, schaute er nocheinmal an sich herrab klopfte provisorisch die Falten aus seiner Hose, richtete schlampig seine Krawatte und klopfte an der Tür.

* * *
~NeVer Ending Story~


~ Semper Fi ~

40

Montag, 8. April 2013, 15:33

* * *

"Vorschriften? Ich glaube nachdem was du gestern mit den Handschellen gemacht hast wäre
das verschwendung sie dir anzulegen. Aufhalten tun sie dich ja eventuell eh nicht solltest du
wieder flüchten wollen." Er ließ bewusst die Handschellen stecken und vertraute dem Jungen.
"Bringen wir dich mal zu Dr. Severin. Sie wird dich sicher einer Erstuntersuchung unterziehen
wollen und wenn du die nächsten Tage mal ein Problem hat, ich brat meinen Kollegen gern mal eins
über." musste Ronku lachen als sie sich weiter auf die Einrichtung zu bewegten. Die beiden
betraten das Gebäude und Ronku schaute ob er Dr. Severin irgendwo erhaschen konnte, da dem
nicht so war musste er wohl mit dem Jungen in Richtung ihres Büros gehen.
"Bitte versuche nicht Dr. Severin gleich zu Duzen. Ich weiß nicht wie sehr sie darauf steht.
Ich bin da vielleicht etwas lockerer aber naja, sie ist halt der Dok und nicht irgendso eine
Wache die sich dir falsch gegenüber verhalten hat."

* * *

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